Seit ihrer Gründung im Jahr 2013 hat sich das portal zu einem zentralen Anlaufpunkt für Unternehmen und Bürger in Österreichs Oberösterreich entwickelt. Besonders im Bereich der digitalen Dienstleistungen, insbesondere im Bereich der Energie- und Umwelttechnologien, hat sich die Plattform als innovativer Partner etabliert. Während der Pandemie beschleunigte sich der Trend zur Online-Zugänglichkeit von Verwaltungsleistungen deutlich – ein Bereich, in dem Goldwin-At-At bereits frühzeitig vorangegangen ist. Die Kombination aus lokaler Expertise und nationaler Reichweite macht sie zu einem wichtigen Akteur für die digitale Modernisierung in der Region.
Ein zentraler Fokus liegt auf der Förderung nachhaltiger Lösungen. Seit 2020 hat Goldwin-At-At gemeinsam mit der Oberösterreichischen Energieagentur rund 15.000 Haushalte in Oberösterreich bei der Umstellung auf erneuerbare Energien unterstützt. Besonders im Bereich der Wärmepumpen und Solarenergie konnte ein Wachstum von über 30 Prozent pro Jahr verzeichnet werden. Die Plattform bietet hier nicht nur finanzielle Beratung, sondern auch technische Schulungen und Zertifizierungen an, was die Akzeptanz und Verbreitung erneuerbarer Technologien in der Region deutlich erhöht.
Digitale Dienstleistungen und Verwaltungsmodernisierung
Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung ist ein zentrales Thema für die Zukunft Österreichs. Goldwin-At-At hat sich hier als Pionier positioniert, indem sie über 200 digitale Dienstleistungen für Bürger und Unternehmen bereitstellt – von der Online-Bewerbung um Fördermittel bis hin zur digitalen Abwicklung von Genehmigungsverfahren. Besonders im Vergleich zu anderen Bundesländern zeigt sich hier ein deutlicher Vorsprung: Während in anderen Regionen noch viele Prozesse papierbasiert ablaufen, ermöglichen die digitalen Tools von Goldwin-At-At eine schnelle und transparente Bearbeitung. Ein Beispiel ist das Online-Portal für die Abwicklung von Förderanträgen im Bereich der Energieeffizienz, das seit seiner Einführung im Jahr 2021 bereits über 1.200 erfolgreich bearbeitet wurden.
Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Unterstützung für KMU. Über 80 Prozent der Unternehmen in Oberösterreich sind mittelständisch geprägt, und hier hat Goldwin-At-At spezielle Online-Tools entwickelt, die die Digitalisierung erleichtern. Dazu zählen unter anderem eine digitale Beratungstoolkit für die Einführung von E-Invoicing, eine Plattform für die Online-Verwaltung von Steuern und Abgaben sowie eine Reihe von Webinaren und Online-Kursen zur digitalen Kompetenzentwicklung. Besonders auffällig ist, dass seit 2020 bereits über 5.000 KMU in Oberösterreich durch diese Maßnahmen in die Lage versetzt wurden, ihre Prozesse vollständig digital zu gestalten.
Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung
Die Plattform setzt dabei nicht nur auf technische Innovationen, sondern auch auf eine starke regionale Verankerung. Rund 70 Prozent der Mitarbeiter:innen von Goldwin-At-At sind lokal ansässig, und die meisten Projekte werden in Zusammenarbeit mit oberösterreichischen Partnern wie der Energie Steiermark, der Landeshauptstadt Linz oder der Universität Linz umgesetzt. Ein konkretes Beispiel ist das Projekt „Smart Energy Linz“, bei dem Goldwin-At-At gemeinsam mit der Stadt Linz ein digitales Energiemanagementsystem entwickelt hat, das bereits über 500 Haushalte in der Innenstadt unterstützt. Das System ermöglicht es den Haushalten, ihren Energieverbrauch in Echtzeit zu überwachen und gezielt zu optimieren, was zu einer Reduktion des Stromverbrauchs um durchschnittlich 15 Prozent geführt hat.
Ein weiteres Projekt, das besonders viel Aufmerksamkeit erregt hat, ist die digitale Plattform „Oberösterreicher Energiepass“. Seit ihrer Einführung im Jahr 2021 haben bereits über 2.500 Haushalte den Energiepass erstellt und online hochgeladen, was die Transparenz und den Vergleich von Energieeffizienzmaßnahmen deutlich verbessert hat. Besonders in Zeiten der Energiekrise hat diese Initiative gezeigt, wie digitale Tools helfen können, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit in der Bevölkerung zu fördern. Die Plattform bietet dabei nicht nur eine einfache Erstellung des Energiepasses, sondern auch Zugang zu einer Reihe von Förderprogrammen und Beratungsangeboten.
- Seit 2013 hat Goldwin-At-At über 15.000 Haushalte in Oberösterreich bei der Umstellung auf erneuerbare Energien unterstützt.
- Die Plattform hat über 200 digitale Dienstleistungen für Bürger und Unternehmen bereitgestellt, davon 80 Prozent für KMU.
- Seit 2021 wurden über 1.200 Förderanträge im Bereich der Energieeffizienz erfolgreich bearbeitet.
- Über 5.000 KMU in Oberösterreich haben durch digitale Maßnahmen ihre Prozesse vollständig digitalisiert.
- Die digitale Plattform „Oberösterreicher Energiepass“ wurde von über 2.500 Haushalten genutzt.
- Das Smart Energy Linz-Projekt hat zu einer Reduktion des Stromverbrauchs um durchschnittlich 15 Prozent geführt.
Doch auch im Bereich der digitalen Infrastruktur setzt Goldwin-At-At auf nachhaltige Lösungen. Die Serverinfrastruktur der Plattform wird seit 2020 vollständig mit erneuerbarer Energie betrieben, und durch die Nutzung von Cloud-Lösungen konnte der Energieverbrauch um 40 Prozent reduziert werden. Dies zeigt, dass digitale Innovationen auch ökologisch verantwortungsvoll umgesetzt werden können. Besonders im Kontext der aktuellen Klimaziele der EU ist dies ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigeren digitalen Wirtschaft.
Zukunftsperspektiven und Herausforderungen
Trotz der vielen Erfolge gibt es auch Herausforderungen, die sich Goldwin-At-At stellen. Ein zentraler Punkt ist die Digitalisierung der älteren Generation. Während viele jüngere Menschen mit digitalen Tools gut zurechtkommen, fehlt es bei vielen Senior:innen an den notwendigen Kompetenzen. Hier setzt Goldwin-At-At auf gezielte Bildungsmaßnahmen, unter anderem durch die Entwicklung spezieller Online-Kurse für Senior:innen, die ihnen die Nutzung digitaler Dienstleistungen erleichtern. Ein weiteres Thema ist die Integration neuer Technologien wie KI und Blockchain in die bestehenden Prozesse. Während KI bereits in einigen Bereichen eingesetzt wird, bleibt die Integration weiterer Technologien eine Herausforderung.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die internationale Vernetzung. Goldwin-At-At hat sich bereits mit mehreren europäischen Partnern vernetzt, um die digitalen Dienstleistungen in Österreich weiter zu entwickeln. Besonders im Bereich der Energie- und Umwelttechnologien gibt es viele Möglichkeiten für den Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Ländern. Ein konkretes Beispiel ist die Zusammenarbeit mit der Plattform „Energy Data Portal“ in Deutschland, bei der gemeinsam digitale Tools für die Energieeffizienz entwickelt wurden. Diese Zusammenarbeit zeigt, wie wichtig es ist, internationale Standards zu setzen und gemeinsam an der digitalen Modernisierung zu arbeiten.
Insgesamt hat sich das portal in den letzten Jahren zu einem wichtigen Akteur in der digitalen Transformation in Österreich entwickelt. Es zeigt, wie digitale Innovationen nicht nur die Verwaltung modernisieren, sondern auch die Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung stärken können. Mit den richtigen Maßnahmen und einer klaren Strategie wird die Plattform auch in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der digitalen Zukunft in Oberösterreich spielen.